Fechten und Reisen bildet, heißt es….zumindest bei Säbelfamilie Müller

Drei Wochenenden im Februar, drei Länder in Europa, drei Junioren – (U20) Weltcupturniere, am nächsten Wochenende steht das vierte Land an!!!

Max beim Sightseeing in Plovdiv
Noch mal Sightseeing in Plovdiv, so viel Zeit muss sein

Robert Piecha und Max Müller sind am 1. Februar nach Dormagen auf ihr erstes U20 Weltcupturnier gefahren. Da unsere beiden Bonner Fechter noch U17 sind, waren sie gespannt, wie es sich bei den „Großen“ anfühlen wird. Unter den 154 Teilnehmern aus 26 Nationen haben sich unsere zwei gut verkauft. Beide schafften die Vorrunde mit 2 Siegen und 4 Niederlagen und qualifizierten sich für das 128er Ko. Robert verlor gegen den Japaner Hayato Tsubo 8:15 ; Max verlor gegen den späteren Achtelfinalisten Antoine Pogu aus Frankreich mit 7:15. Platz 99 für Robert und Platz 110 für Max beim ersten U20-Weltcup geht vollkommen in Ordnung. Max ist dann kurzfristig zum Weltcup in Plovdiv, Bulgarien nachgerückt. Dieses Turnier fand leider am Wochenende des Bonner Säbels (8. Februar) statt, also nichts mit Bonn, rein in den Flieger und nach Bulgarien. Der Bonner Säbel erstmals ohne Max.

Dort angekommen hieß es 113 Meldungen aus 22 Nationen, wieder eine Vorrunde, diesmal 3 Siege und 3 Niederlagen. Das 128er Ko. war erreicht. Der Gegner hieß Orhun Eke Simav aus der Türkei. 3:8 stand es zur Pause, es klappte nicht alles, dann stand es sogar 8:14 gegen Max. Doch unser Fechter wollte sich nicht so einfach geschlagen geben und legte los, eine Aufholjagd welche es in sich hatte … 15:14 am Ende für Max, Wahnsinn! Danach war der spätere Bronzegewinner Pietro Torre aus Italien einfach zu stark. Platz 59 für Max und 7. bester Deutscher beim U20 Weltcup. Sehr gut.

Kaum zu Hause in Bonn angekommen kam der Anruf vom Deutschen Fechterbund, ob Max denn in Dourdan in Frankreich am 15. Februar starten will. Natürlich, also rein ins Auto und ab nach Frankreich zum dritten Weltcup innerhalb von 14 Tagen.

Fechthalle in Dourdan, Max unten rechts

126 Fechter aus 23 Nationen waren am Start. Vorrunde mit drei Siegen und drei Niederlagen stark gefochten. Im 128er Ko. war der polnische Nationalmannschaftsfechter Jakub Broniszewski der Gegner. Anfangs lief das Gefecht nicht gut, Max konnte sich aber im Verlauf des Gefechts auf den Gegner und den Obmann einstellen. Klare Treffer waren die Folge und ein 15 zu 11 Sieg. Somit wieder beste 64.

Hier war dann der Franzose Tanguy Desmons Max Gegner. Nach guten Treffern zu Beginn gelang Max nicht mehr alles und der spätere 10. des Turniers konnte 15:6 gewinnen. Platz 57. Für Max, sehr gut.

Drei Wochenenden für Max auf Reisen, 14 Ranglistenpunkte auf der deutschen U20 Rangliste und von Platz 14 auf Platz 9 vorgefochten, somit steht Max auf einem NK1 (früher C Kader) Kaderplatz für die Saison 2020/2021.

Jetzt sind wir alle gespannt was am vierten Wochenende im Februar passiert, es steht die Anfahrt zur Kadetten Europameisterschaften in Porec / Kroatien an.

Danke Andreas für den Bericht. Wir schlagen Andreas für die neu zu schaffende Auszeichnung Fecht-Papa des Monats vor. Voraussetzung für die Auszeichnung sind kurzfristige Automarathons an mehreren aufeinanderfolgenden Wochenenden, die nur von sicher völlig stressfreien Flugreisen unterbrochen werden dürfen!

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